Chaostag in der Schule - 27.06.2011
Am 27.06.2011 fand der diesjährige Chaostag statt. Wie in den Jahren zuvor hatten sich die verantwortlichen Schülerinnen und Schüler (SuS) wieder viel Mühe gegeben, um den Mitschülerinnen und Mitschülern (MiuMi) einen vergnüglichen Vormittag zu gestalten.
Besonders gut angekommen war der Versuch, etwas Abwechslung ins Lehrerzimmer zu bringen. Ein Haufen wohlgefüllter Luftballons sorgte gleich für gute Stimmung. Lustig flogen hier die Luftballons hin und her, einem ging sogar ruckartig mit Knall die Luft aus. Auch auf den Fluren war die Schule geschmückt worden. Wunderbar war der Kontrast zu den oft etwas dunklen Fliesen hergestellt. Toilettenpapier in blütenweiß schmückte den Fußboden, den Treppenaufgang und die Fensterbänke. Im Überschwang hatten die Verantworlichinnen und Verantwortlichen es hier und da besonders gut gemeint und Superpapierhaufen hinterlassen. Schade, dass der Hausmeister später die Flure verschloss, sonst hätten die Akteure doch ihr schönes Werk weiter vervollkommnen können.
Ab 10 Uhr fand die Veranstaltung auf dem Schulhof ihre Höhepunkte. Schüler mit Wasserpistolen verschafften den RSHlern schnell Abkühlung. Leider waren viel zu wenig Schützen unterwegs, so hat nicht jeder diese Wohltat genießen können. Die wenigen Wasserbomben waren sprichwörtlich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn es war ein heißer Tag.
Besser mit dem Rücken zur Wand?
Übersicht
Schnell brachte der Megaphoner die Stimmung auf die Spitze. Auf dem Platz zwischen den beiden Basketballkörben wurden die Lehrerinnen und Lehrer (LuL) von den SuS zu einem Klasse-Fußballmatch herausgefordert. Na, die LuL ;-) konnten sich freuen, dass ihr Tor nur gefühlte 30 cm breit war, sonst hätten sie garantiert eine Kanterniederlage einstecken müssen. Frau Lindner hatte einen besonderen Trick auf Lager: Bei einem strammen Schuss auf das SuS-Tor lösten sich ihr Schuh und begleitete den Ball in einer formvollendeten Parabel. Da hätte jede Mathelehrerin und jeder Mathelehrer (MuM) seine Freude gehabt.
Kaum war diese Sensationssporteinlage beendet, kam es zu einem weiteren Knüller: "REISE NACH JERUSALEM". Leider durfte nur ein Lehrer mitmachen, da müssen kommende Organisatorinnenen und Organisatoren (OuO) von Chaostagen sich aber wirklich Gedanken machen, wie alle (diesmal noch in einer langen Schlange wartenden LuL) eingebunden werden können. Sei's drum. Die Musik erklang. Spannender ging es auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer (ZuZ) kaum. Bei jedem Musikstopp fand eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer keinen Stuhl mehr und schied aus. Und ........ am Ende gewann völlig verdient eine Schülerin oder ein Schüler.
Schade, danach fand dieser wunderbare Chaostag ein plötzliches Ende. Waren die Ideen ausgegangen, dem Megaphon die Batterien leer geworden, ich weiß es auch nicht. Hat jedenfalls Spaß gemacht.
(Sa - 02.07.2011)