Schneechaos in Delmenhorst

"Die weiße Flut kam über Nacht. Heftiges Schneetreiben und starke Ostwinde vereinigten sich zum weißen Hexenkessel, zu dem das gesamte Stadtgebiet wurde. Meterhohe Schneewehen auf den Fahrbahnen, Schneeberge auf Dächern kennzeichneten die Naturgewalten. Winter 1979 total! Zustände wir in Sibirien, meinten die zuständigen Stellen." (aus Delmenhorster Kreisblatt vom 15. 2. 1979)

(© Delmenhorster Kreisblatt)

15.2.1979 Bundeswehreinsatz in Deichhausen                         

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Frank und Ralf aus der Barrienstraße mit Iglu samt Feuerstelle. 

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Wie ein Blitz aus heiterem Himmel krachten gestern Nachmittag Schnee- und Eismassen von einem Haus an der Langen Straße in unmittelbarer Nähe des Delmenhorster Kreisblattes auf die Fußgängerzone.

 


(© Delmenhorster Kreisblatt)
Hohe Schneeberge in der Langen Straße (jetzt Fußgängerzone).

 

Deichhausen - hilfsbereite Bürger                                              (© Delmenhorster Kreisblatt)

12.2.1979     Adelheider Straße wie in Sibirien                         (© Delmenhorster Kreisblatt)

Am 15.2.1979 wurde nach einem weiteren Schneesturm der Katastrophenalarm in Delmenhorst ausgerufen. Die Bundeswehr wurde mit schwerem Räumgerät eingesetzt, um die Zufahrten zu den Krankenhäusern und die wichtigsten Straßen in der Stadt und der Umgebung, so die Autobahn A 1 befahrbar zu machen.

Zwei Schulklassen sind im Schullandheim auf der Großen Höhe eingeschlossen. Seit 24 Stunden ist man bemüht, ihnen einen Weg nach Delmenhorst zu bahnen.

Hurra, die Schüler haben seit drei Tagen schulfrei, und müssen auch am kommenden Montag zu Hause bleiben.

Da horchen auch alle Kids aus der Realschule an der Holbeinstraße gerne auf. (Anm. d. Autors)